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China mit 350 km/h: Ein praktischer Guide für den Hochgeschwindigkeitszug

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Chinas Hochgeschwindigkeitsnetz ist das größte der Erde: mehr als 45.000 Kilometer eigene Trassen in jeder Provinz, zwischen Städten, zwischen denen die meisten Besucher fliegen. Peking–Shanghai dauert rund viereinhalb Stunden, Chengdu–Xi’an etwa drei — von Stadtzentrum zu Stadtzentrum, ohne Flughafenschlangen.

Tickets sind einfacher als ihr Ruf. Die offizielle App und Website 12306 bieten englische Oberflächen und akzeptieren ausländische Pässe; große Bahnhöfe haben zudem Schalter und Automaten, die Pässe lesen. Jedes Ticket ist eine Sitzplatzreservierung: Buchen Sie in Ferienwochen vor, außerhalb der Hochsaison gibt es aber meist Tageskarten.

An Bord geht es ruhig und pünktlich zu. Die zweite Klasse reicht für die meisten Fahrten, die erste bietet breitere Sitze, die Business-Klasse Liegesessel. Gepäck kommt in die Regale über den Sitzen oder an die Wagenenden; Heißwasserspender sind kostenlos, und Essen kann per Liefer-App aus Zwischenstationen direkt an den Sitzplatz gebracht werden.

Für die erste Reise bewähren sich klassische Kombinationen: Peking–Xi’an für die Terrakottakrieger, Shanghai–Hangzhou oder Suzhou für Gärten und Seen, Chengdu–Chongqing als Reise für Genießer. Die meisten Fernbahnhöfe liegen an Metrolinien — der Zug wird so wirklich zur Haustür-Verbindung.