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Asienspiele, Tag 3: Chinas Badminton- und Tischtennisteams setzen ihren Siegeszug fort

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Asienspiele, Tag 3: Chinas Badminton- und Tischtennisteams setzen ihren Siegeszug fort

Hangzhou, China — Die Asienspiele wurden am Samstag mit einem vollen Programm aus Badminton, Tischtennis und Leichtathletik fortgesetzt, und chinesische Athleten lieferten an mehreren Austragungsorten in der ostchinesischen Stadt starke Leistungen ab.

Im Badminton-Einzel der Frauen zog Wang Zhiyi ins Viertelfinale ein, nachdem ihre südkoreanische Gegnerin Kim Ga-eun mitten im Match aufgegeben hatte. Wang hatte den ersten Satz mit 21-14 gewonnen und führte im zweiten mit 11-6, als Kim aufhörte. Wang trifft nun auf die Siegerin des Spiels zwischen Lu Shan-en und Lin Hsiang-ti. Die Aufgabe verschaffte Wang einen Platz unter den letzten Acht, ohne den zweiten Satz beenden zu müssen.

Im Doppel der Frauen drehten die Chinesinnen Liu Shengshu und Tan Ning einen Rückstand und besiegten die Südkoreanerinnen Kim Hye-jeong und Lee Yeon-woo mit 19-21, 21-9, 21-18 in einem Match, das 96 Minuten dauerte. Das chinesische Duo verlor den ersten Satz, dominierte aber den zweiten und hielt in einem knappen dritten Satz durch, um sich einen Viertelfinalplatz gegen Hsieh Pei-shan und Hung En-tzu zu sichern. Das lange, von vielen Ballwechseln geprägte Duell unterstrich die wachsende Tiefe des Frauen-Doppels in Asien.

An den Tischtennis-Tischen kamen sowohl Chinas Männer- als auch Frauen-Doppel weiter. Im Männer-Doppel besiegten Wen Ruibo und Xiang Peng die Iraner Nima und Noshad Alamiyan mit 3-0 und erreichten das Halbfinale. Nach dem Match sagte Wen, der zweite Satz sei wegen des kniffligen Aufschlags des älteren Alamiyan schwierig gewesen, doch das Paar habe sich durch Kommunikation und längere Ballwechsel angepasst. „Wir werden im morgigen Halbfinale hart kämpfen“, sagte Wen. Xiang lobte Wens Energie und sein positives Spiel während des gesamten Matches.

Im Frauen-Doppel besiegten Wang Manyu und Kuai Man die Japanerinnen Miyu Nagasaki und Rin Mende mit 11-5, 11-2, 11-7 und zogen ins Halbfinale ein, wo sie auf die Thailänderinnen Suthasini Sawettabut und Orawan Paranang treffen. Chinas Chen Yi und Fan Shuohan verloren jedoch 0-3 gegen die Japanerinnen Miwa Harimoto und Hina Hayata und beendeten damit ihren Lauf im Viertelfinale. Harimoto und Hayata treffen im Halbfinale auf die Hongkongerinnen Doo Hoi Kem und Ng Wing Lam.

Auf der Bahn wurden die Vorläufe über 110 Meter Hürden der Männer im Regen ausgetragen, wobei sich Chinas Chen Yuanjiang und Liu Junxi beide für das Finale qualifizierten. Japans Rachid Muratake lief mit 13,27 Sekunden die schnellste Zeit, gefolgt von Chen mit 13,52. Japans ehemaliger Landesrekordhalter Shunsuke Izumiya stürzte in der ersten Runde und kam nicht weiter. Das Finale ist für Sonntag angesetzt.

Im 100-Meter-Hürdenlauf der Frauen wurde Chinas Wu Yanni dabei gesehen, wie sie sich im Callroom vor ihrem Vorlauf gelassen das Make-up auffrischte – ein Moment, der sich schnell in den sozialen Medien verbreitete. Wu zählt zu den Favoritinnen in einem Wettbewerb, der bei diesen Spielen große Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat.

Im Männer-Fußball besiegte Chinas U23-Team Thailand mit 3-0 und erreichte erstmals seit 1998 das Halbfinale der Asienspiele. Peng Xiao erzwang ein Eigentor, und Hu Hetao und Zhang Yuning erzielten weitere Tore. Der internationale Schiedsrichter Ma Ning veröffentlichte ein Video, in dem er dem Team gratulierte. China trifft in der nächsten Runde auf Südkorea.

Die Asienspiele dauern bis Anfang Oktober an, wobei in Dutzenden von Sportarten Medaillen vergeben werden. Für das globale Publikum bot der Tag einen Einblick in die wachsende Wettbewerbstiefe Asiens, insbesondere im Badminton und Tischtennis, wo chinesische Athleten weiterhin dominieren, aber zunehmend harte Herausforderungen aus Japan, Südkorea und Südostasien bewältigen müssen.